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Fernwartung:

Teamviewer ist ein Fernwartungsprogramm, welches im Supportfall eine Verbindung zwischen Ihrem Rechner und dem Computer unseres Supportmitarbeiters herstellen kann.

Bitte starten Sie das Modul durch einfachen Klick, wenn Sie von unserem Mitarbeiter dazu aufgefordert werden.
•  Wählen Sie "Ausführen" (oder "Öffnen" je nach Browser ggf. zweimal je nach Sicherheitseinstellungen)
•  Nennen Sie dem Supporter anschließend die Verbindungs-ID und das Kennwort
•  Die Verbindung wird aufgebaut.

Was steckt hinter Teamviewer und wie sicher ist meine Verbindung?
Diese und mehr Fragen beantwortet Ihnen gerne die Seite www.teamviewer.de selbst.

 


Helpdesk-Portal:

In unserem Helpdesk-Portal können Sie Fragen an unseren Support richten und auch unsere Sammlung an Tipps und Tricks (FAQ - Frequently Asked Questions) einsehen.

Hier gehts zum Helpdesk-Portal:  http://tempit.smartertrack.com
 



Die 14 häufigsten Fragen zur tempIT Personalzeiterfassung (PZE):


Was ist beim Monatsabschluß mit der tempIT PZE zu beachten?

Wie führe ich einen Jahreswechsel durch?


Was tun, wenn die Funktion "Tage ausrechnen" bei der Erfassung der Abwesenheiten (z.B. Urlaub oder Krank) nicht den erwarteten Wert liefert?

Ein Mitarbeiter fehlt auf dem Ausdruck des Zeitjournals

Wie handhabt man am besten den Besuch der Berufsschule für Auszubildende?

Das Zeitkonto eines Mitarbeiters hat immer Nullsaldo, bzw. es werden keine Plus- oder Minusstunden berechnet

Die Spalte "Überstunden" im Zeitjournal weist immer Nullwerte aus

Wie erfolgt die Umstellung von Sommer- auf Winterzeit?

Können Zeiterfassungsterminals so eingestellt werden, daß Doppelbuchungen von Kommen oder Gehen verhindert werden?

Das Tableau zeigt stets "Keine Daten zur Anzeige vorhanden" an

Wie werden halbe Krankheitstage korrekt erfasst?

Die Buchungskombination KOMMEN, PAUSE, GEHEN wird nicht als Fehler erkannt, warum?

Wie verwaltet man Kurzarbeit?

Heilig Abend und Silvester sollen jeweils als halbe Urlaubstage automatisch abgezogen werden, wie geht das?


Was ist beim Monatsabschluß mit der tempIT PZE zu beachten?

Vorbereitungen:
A. Führen Sie den Abschluß erst durch, wenn der Monat bereits abgeschlossen ist, also frühestens zum ersten Tag des Folgemonats
B. Holen Sie alle Zeitbuchungen aller Terminals ab (falls dies nicht automatisch geschieht)
C. Tragen Sie Krank, Urlaub, usw. für diesen Zeitraum für alle Mitarbeiter nach, falls noch nicht geschehen.

Vorgehensweise beim Monatsabschluß:
1. Lassen Sie die Daten für den Zeitraum (manchmal ist der Monat auch ein "abweichender Monat", z.B. 19.xx.xxx bis zum 18.xx.xxxx des
    Folgemonats, normal aber 01.xx.xxxx bis 31.xx.xxxx eines Monats) verarbeiten (noch ohne "Zeitraum abschließen")
2. Führen Sie eine Fehlerprüfung für diesen Zeitraum durch und bereinigen Sie alle Fehler (z.B. fehlende oder doppelte Buchungen)
3. Drucken Sie ein Zeitjournal für diesen Zeitraum (reicht auch auf Bildschirm) und entscheiden Sie nun, bei welchen Mitarbeitern evtl.
    Zeitgutschriften (zu Lasten auszuzahlender Überstunden) in welcher Höhe erfaßt werden sollen und tragen Sie diese als Ausnahmefall
    ein.
4. Fertigen Sie eine Sicherung an
5. Rufen Sie den Monatsabschluß (unter Daten verarbeiten) auf, in dem Sie "Zeitraum abschließen" und "Salden anschließend 
    aktualisieren" ankreuzen.
6. Empfehlung: Drucken Sie nun die Zeitjournale dieses Zeitraums für alle Mitarbeiter aus und bewahren diese in Papierform auf. 



Wie führe ich einen Jahreswechsel durch?

Vorbereitungen:
A. Führen Sie den Abschluß erst durch, wenn das Jahr bereits abgeschlossen ist, also frühestens zum ersten Tag des neuen Jahres
B. Obwohl der Jahreswechsel vom Monatswechsel unabhängig ist, empfehlen wir Ihnen, zuerst den Monatsabschluß des
     Dezembers durchzuführen, bevor Sie den Jahreswechsel starten.
C. Tragen Sie im Betriebskalender die Feiertage für das neue Jahr ein (sofern dies nicht bereits geschehen ist, denn das ist oft schon
     viel früher sinnvoll, nämlich dann, wenn die ersten Mitarbeiter Urlaub für den Januar einreichen)
D. Prüfen Sie bei „Stammdaten“ und „Bezeichnungen“ folgende Eintragungen:
     a) Zeitkonten: ist die Option „Leeren bei Jahresabschluß“ korrekt gesetzt? (Normalerweise NEIN / kein Haken, da Zeitkontensalden
          nicht geändert werden sollen
     b) Schichtzähler (nur prüfen, wenn auch verwendet): wie Punkt a)
     c) Urlaub: Definieren Sie hier, wohin die noch nicht verbrauchten Urlaubstage transferiert werden sollen (Normalerweise Urlaub nach
         Resturlaub umbuchen) und kreuzen Sie "wiederkehrenden Anspruch" bei den regulären Urlaubskonten (nicht beim Resturlaub) an.
E. Prüfen Sie bei „Konfiguration“ und „Einstellungen“ auf der Karteikarte „Zeiträume“, ob das Datum bei „letzter Jahresabschluß“ korrekt
    ist (normalerweise der 01.01. oder 02.01. des Jahres). Falls Sie noch nie einen Jahreswechsel durchgeführt haben, tragen Sie den
    02.01. des gerade abgelaufenen Jahres ein.
F. Prüfen Sie in den Urlaubs- und Resturlaubskonten des Mitarbeiterstammes, ob die darin enthaltenen Werte stimmen. Wenn Mitarbeiter
    im Laufe des abzuschließenden Jahres eingetreten sind, war deren Urlaubsanspruch möglicherweise kein vollständiger. Tragen Sie
    nun vor dem Jahreswechsel den vollständigen Anspruch ein. Sollte ein Mitarbeiter für das neue Jahr nur einen befristeten Vertrag haben,
    tragen Sie den Anspruch ein, der bis zum geplanten Ausscheiden gewährt werden soll (die Ansprüche können auch nach dem Jahres-
    abschluß nochmals geändert werden, aber es ist sinnvoll, die Ansprüche zu diesem Zeitpunkt zu überprüfen).
G. Sollte noch unaufgebrauchter Resturlaub vorhanden sein (Saldo Resturlaub größer Null), so wird dieser (zusammen mit dem nicht
    verbrauchten Urlaub in den Anspruch (=Vortrag) und damit auch in den Startsaldo des neuen Jahres übertragen (also addiert).
    Wenn dies nicht in Ihrem Sinne ist (der Resturlaub aus dem Vorjahr also verfallen soll), setzen Sie manuell eine Null in das Feld
    Anspruch im Resturlaubskonto.

Vorgehensweise 
1. Fertigen Sie eine Sicherung an
2. Wechseln Sie nun zu „Auswertung“ und „Jahresabschluß“. Prüfen Sie genau, ob die hier aktivierten Optionen tatsächlich so von Ihnen
    gewünscht werden. Wir empfehlen den Jahreswechsel grundsätzlich für alle Personen durchzuführen (Abschlüsse für einzelne MA
    wären zwar theoretisch möglich, bedingen aber später weitere manuelle Eingriffe, um die restlichen MA abzuschließen).
    Beim Jahresabschluß werden alle Urlaubssalden neu berechnet, jedoch die eingetragenen Abwesenheiten nicht neu bewertet.
    (Zum Thema Abwesenheitszeiträume noch ein Hinweis: Es gelten die Werte, die Sie bei der ursprünglichen Eingabe eingetragen
    haben. Falls Sie zum Zeitpunkt dieser Eingabe die Feiertage noch nicht im Betriebskalender eingetragen hatten, müssen Sie
    überprüfen, ob die angezeigte Anzahl der Urlaubstage korrekt ist, wenn der Abwesenheitszeitraum einen Feiertag einschließt.)
    Mit Klick auf die Schaltfläche „Ausführen“ wird der Jahresabschluß durchgeführt.
3. Prüfen Sie stichprobenartig die neuen Urlaubssalden. Sollten diese nicht wie gewünscht vorgetragen worden sein, spielen Sie die
    Rücksicherung  s o f o r t  wieder ein (wenn Sie hier noch eine zeitlang warten, wurden evtl. neue Buchungen von den Geräten einge-
    lesen, die dann nach einer Rücksicherung manuell nachgetragen werden müßten).


Was tun, wenn die Funktion "Tage ausrechnen" bei der Erfassung der Abwesenheiten (z.B. Urlaub oder Krank) nicht den erwarteten Wert liefert?

Ändern Sie unter Konfiguration, Einstellungen, Eingabe die beiden Parameter "Urlaubsberechnung nach Zeitprofilen" bzw. "Krankheitsberechnung nach Zeitprofilen". Sind diese Schalter eingeschaltet, so zählt die tempIT PZE die Urlaubstage nur dort, wo auch Sollzeit (ungleich Null) vorliegt, sind sie abgeschaltet, so zählt simpel Montag bis Freitag = 5 Tage.



Ein Mitarbeiter fehlt auf dem Ausdruck des Zeitjournals

Überprüfen Sie...
- ob der Mitarbeiter ein Zeitkonto zugewiesen hat
- dieses als aktiv gekennzeichnet ist
- Ein gültiges Eintrittsdatum im Mitarbeiterstamm eingetragen ist
- Der Mitarbeiter ein Austrittsdatum hinterlegt hat, welches bereits in der Vergangenheit liegt (und Sie bei der Wahl der MA den Parameter
   "Auch ausgeschiedene Mitarbeiter anzeigen" abgeschaltet haben).


 
Wie handhabt man am besten den Besuch der Berufsschule für Auszubildende?

Bilden Sie ein Zeitprofil mit normaler Sollzeit (z.B. 8 Stunden) für die Auszubildenen, auch für diejenigen Tage, bei dem der Besuch der Berufsschule ansteht.  Weisen Sie allen Azubis dieses Zeitprofil zu. Tragen Sie nun einen Ausnahmefall (als gesamten Zeitraum von/bis für die Zeit außerhalb der Ferien) ein. Wählen Sie die Art "Zeitbuchungen simulieren" und tragen Sie eine Kommen- und eine Gehen-Buchung so ein, daß sie der Abwesenheit während der Berufsschule entspricht. Zusätzlich können Sie die Wochentage ankreuzen und mit den weiteren Parametern festlegen, wie das Programm auf eine eventuell gleichzeitige Anwesenheit reagieren soll. 



Das Zeitkonto eines Mitarbeiters hat immer Nullsaldo, bzw. es werden keine Plus- oder Minusstunden berechnet

Tragen Sie in die Felder obere und untere Kappungsgrenze bei "laufende Periode" und "Vortrag (Periodenabschluß)" stets Werte ein (Null bedeutet hier: keine Zeitkontensalden führen)!

Voraussetzung ist das Anlegen einer Lohnart für Überstunden, die entweder
a) im einfachen Zeitmodell oder
b) im Bewertungsprofil hinterlegt sein muß (im Falle von Bewertungsprofilen müssen diese im zugehörigen Tagesprofil eingetragen werden). 


 Die Spalte "Überstunden" im Zeitjournal weist immer Nullwerte aus

 Voraussetzung ist das Anlegen einer Lohnart für Überstunden, die entweder
a) im einfachen Zeitmodell oder
b) im Bewertungsprofil hinterlegt sein muß (im Falle von Bewertungsprofilen müssen diese im zugehörigen Tagesprofil eingetragen werden).
 
In der Lohnart für die Überstunden ist "Lohnart ist ein Überstundenzuschlag" anzukreuzen, nur dann wird im Zeitjournal die Spalte "Überstd." mit einem Wert gefüllt.


Wie erfolgt die Umstellung von Sommer- auf Winterzeit?

Alle datafox-Terminals stellen die Uhrzeit automatisch um, Sie brauchen keine Übertragung vom Rechner aus zu veranlassen.


Können Zeiterfassungsterminals so eingestellt werden, daß Doppelbuchungen von Kommen oder Gehen verhindert werden?

Datafox-Geräte sind in der Lage, genau gleiche Buchungen zu erkennen, sofern sie innerhalb eines bestimmten Zeitraums eingegeben wurden. Der Standardwert ist 60 Sekunden. Somit wird eine zweimal hintereinander ausgeführte Buchung (also 2x Kommen vom selben Mitarbeiter) beim zweiten Mal abgelehnt, wenn sie innerhalb von 60 Sekunden erfolgt.

Dieser Wert läßt sich auch einstellen (bzw. wenn Null eingestellt ist, erfolgt keine Prüfung auf Doppeleingaben):

Gehen Sie ans Terminal und drücken Sie gleichzeitig "Esc" und "Enter" für länger als 2 Sekunden.

Nun wählen Sie (jeweils mit den Pfeiltasten und Enter):
- system
- double input
- Ändern Sie nun den Wert (die Kommen- und Gehen-Taste läuft nach links/rechts, die Pfeil hoch/runter ändern die Zahl).
und bestätigen Sie dies mit Enter. 

Dann verlassen Sie die Menüs durch mehrmaliges Esc.

Alternative:
Ab tempIT PZE und BDE Version 1.10.1.1 können Sie die Doppelbuchungen nun direkt vom Programm ausfiltern lassen. Sie brauchen also gar keine Einstellungen an der Erfassungshardware mehr durchführen, sondern lassen die Buchungen zwar vom Programm abholen, aber nicht in die Datenbank der Zeitbuchungen eintragen. 

Unter Konfiguration, Einstellungen, Fehlerprüfung kann (jeweils getrennt in PZE und BDE) eine Prüfung und Filterung von Doppelbuchungen eingeschaltet werden, welche dann über einen einstellbaren Filterungszeitzeitraum verfügt.
Wenn Sie beispielsweise 2 Minuten einstellen, werden alle Doppelbuchungen (z.B. 2 x Kommen), die aus Geräten stammen, bereits vor dem Einfügen in die Bewegungsdaten ausgefiltert. Es zählt jeweils nur die letzte Buchung und gilt für alle Buchungsarten (in der PZE: Kommen, Gehen, Unterbrechung; in der BDE: Auftragsbeginn, -ende, Fertigmeldung).
 


Das Tableau zeigt stets "Keine Daten zur Anzeige vorhanden" an

Bitte prüfen Sie die erworbene Lizenz, das Tableau ist nicht für Version "xS" verfügbar.

Sollten Sie Version "S" oder höher im Einsatz haben, kann das Tableau nicht im Embedded-Modus verwendet werden, sondern benötigt den lokalen Datenbankserver der Einplatzversion oder den zentralen Datenbankserver der Mehrplatzversion.

Um vom Embedded-Modus auf den Modus Local-Server zu wechseln, editieren Sie die Datei tempitbase.ini (z.B. mit Notepad) und ändern Sie folgende Werte: embedded=0 und local=1. Ab diesem Zeitpunkt müssen Sie vor dem Start der tempIT PZE immer den mitgelieferten lokalen Datenbankserver (tempIT_DBServer.exe) starten. Das Tableau kann dann gleichzeitig zur PZE am selben Rechner gestartet werden (der Start an einem anderen Rechner erfordert die Mehrplatzversion).
 


 Wie werden halbe Krankheitstage korrekt erfasst?

Halbe Kranktage gibt es per Definitionem nicht, höchstens Arztgänge. Diese müssen als Unterbrechung eingetragen werden (wie Pause, nur als getrennter Gehtgrund). Dieser besondere Unterbrechungsgrund, welcher unter Bezeichnungen einzutragen ist und auch an die Stempeluhr zu senden ist, ist normalerweise als bezahlt kennzuzeichnen.

Um verschiedene Unterbrechungsgründe an der Stempeluhr zu verwenden, müssen diese mit Null beginnend numeriert werden, z.B.
0 = Pause
1 = Arztgang
2 = Dienstgang
3 = unbezahlt.

Sollten am Tag der Erkrankung noch Zuschläge anfallen, muß man diese strenggenommen auch noch zahlen (z.B. Spät- oder Nachtzuschläge).

Krankschreibungen werden vom Arzt nur von-bis-Datum ausgestellt, nicht unter Angabe von Uhrzeiten, meistens wird vom Arzt auch der Arztbesuchstag mit eingerechnet. Der muß dann zwar vom Arbeitgeber mitbezahlt werden, zählt aber nicht mit für die 42 Kalendertage, nach denen die Krankenkasse die  Lohnfortzahlung übernimmt.

Deshalb müssen Sie

  • am (halb) angefangenen Tag einen (bezahlten) Arztgang ab der Uhrzeit eintragen (oder stempeln lassen), ab welcher der MA nicht mehr im Hause war
  • eine Gehenbuchung manuell eintragen, welche so gesetzt wird, daß daraus weder Minder- noch Mehrzeit entsteht
  • die Krankschreibung so eintragen, daß diese (entgegen der ärztlichen Bescheinigung) erst ab dem nächsten Tag beginnt.

Wenn der Mitarbeiter ohne Krankschreibung (z.B. auf Anweisung des Chefs) einen halben Tag nach Hause geschickt wurde, so muß man dies ebenfalls mit einer Unterbrechung lösen. Man kann den Gehtgrund Arztgang oder auch unbezahlt verwenden und im Feld "Kommentar" den tatsächlichen Grund hinterlegen.

In keinem Fall ist 0,5 Tage krank als Abwesenheit richtig, denn dann werden Sollstunden nicht korrekt berechnet.
 



Die Buchungskombination KOMMEN, PAUSE, GEHEN wird nicht als Fehler erkannt, warum?

Dies ist kein Fehler, der von der Fehlerprüfung gemeldet wird, denn für das Programm hat dieser Mitarbeiter einfach eine sehr lange
Pause gemacht, dann gar nicht mehr angefangen zu arbeiten, sondern ist gleich nach Hause gegangen.

Sie können sich aber solche Fälle dennoch in der Fehlerprüfung melden lassen, aber etwas anders.

Tragen Sie bei Konfiguration, Einstellungen, Fehlerprüfung einen Wert bei "Zusammenhängende Pausenlängen über x Stunden als unplausibel betrachten" ein (z.B. 2 Stunden). Wenn nun ein MA länger als 2 Stunden Pause macht, bekommen Sie dies im Fehlerprotokoll angezeigt.



Wie verwaltet man Kurzarbeit?

I. Grundeinstellungen

Stammdaten: Lohnart:  Anlegen einer passenden Lohnart,  Bezeichnung:  Lohnart Kurzarbeit,  weitere Einstellungen sind   n i c h t   notwendig

Stammdaten: Betriebskalender: 
 - Anlegen eines Kalenders (Name z.B. Kalender Kurzarbeit)
 - Eintragung der üblichen Feiertage des jeweiligen Bundeslandes
 - Eintragung des Kurzarbeitszeitraumes (von Datum; bis Datum; Art: Kurzarbeit)

Stammdaten: Abwesenheitsgründe:  Anlegen eines passenden Abwesenheitsgrundes ,  Art: Dienstlich bedingt,  aktivieren von „Lohnfortzahlung“ und  „in Stunden“ sowie  Hinterlegen der Lohnart für Kurzarbeit

Konfiguration – Einstellungen – Karteikarte Bewertung /  Rubrik Kurzarbeit Lohnart:  Die soeben neu angelegte Lohnart für Kurzarbeit auswählen und eintragen.

Bewegungsdaten: Ausnahmefall
Die grundsätzlich von der Kurzarbeit betroffenen Mitarbeiter bekommen einen Ausnahmefall eingetragen:bei „von Datum“ und „bis Datum“ wird der Gesamt-Kurzarbeitszeitraum hier angegeben Art: abweichender Kalender
 

II. Kurzarbeit findet statt

Abwesenheit tageweise
An den eigentlichen Fehltagen der Mitarbeiter: Es wird der Abwesenheitsgrund für den jeweiligen Tag erfaßt. Damit werden die Fehltage als Kurzarbeit gewertet.

Kurzarbeit nur stundenweise
Innerhalb des Kurzarbeitszeitraumes werden stundenweise Fehlzeiten automatisch als Kurzarbeitszeit gewertet.


III. Auswertung
Wie üblich sind die Daten zu verarbeiten und auszuwerten. Am Ende des Zeitjournals erfolgt die Aufsummierung der Fehlzeiten nach Lohnarten gegliedert. 

 


 

Heilig Abend und Silvester sollen jeweils als halbe Urlaubstage automatisch abgezogen werden, wie geht das?

Neben der manuellen Methode (bei jedem Mitarbeiter jeweils einzeln einen halben Tag Urlaub einzutragen und dabei als Menge manuell 0,5 einzutragen) gibt es auch noch eine automatische Methode, die jedoch gewissen Regeln unterliegt, welche zu beachten sind:

1. Die Automatik ist in der Regel nur dann sinnvoll, wenn Ihr Betrieb an diesen Tagen komplett geschlossen hat (sollten Mitarbeiter den halben Tag arbeiten müssen, empfehlen wir die manuelle Methode. Außerdem hat die manuelle Methode zusätzlich den positiven Nebeneffekt, daß alle Urlaubstage, welche dem Mitarbeiter abgezogen werden, direkt in der Abwesenheitsverwaltung sichtbar sind (bei der Automatik nicht, da die automatisch abgezogenen halben Tage nur im Betriebskalender zu sehen sind). Der Saldo ist also für den Benutzer bei der manuellen Methode leichter nachzurechnen.

2. Kreuzen Sie (einmalig) folgenden Parameter an: Konfiguration, Einstellungen, Registerkarte Eingabe, "Betriebsurlaub direkt von Urlaubssalden abziehen" und speichern Sie diese Einstellung.

3. Tragen Sie im Betriebskalender für 24.12. und 31.12. als Art "Arbeitsfreier Tag" ein, wählen Sie "halbe Sollzeit", kreuzen Sie an "Rest auffüllen" und wählen  als Fehlart den normalen Urlaub aus. Tragen Sie außerdem eine Bezeichnung ("Hl. Abend"  bzw. "Silvester") ein und tragen Sie als Uhrzeit von/bis 00:00:00 bis 23:59:59 ein (nicht etwa nur einen halben Tag, denn dieser Tag muß vom Programm vollständig in zwei Teile zerlegt werden).

Zur Erklärung:
- Es entsteht bei dieser Methode nicht etwa ein Tag mit halber Sollzeit. Die Sollzeit ist Null, denn Sie geben durch diesen Eintrag
  einen halben Tag "gratis frei", den anderen halben Tag ziehen Sie einen halben Urlaubstag ab.
- Wenn Sie "Eintrag auch anwenden, wenn der Mitarbeiter anwesend ist" ankreuzen, ist jede geleistete Minute Arbeitszeit sofort Mehr-
  arbeit, da Soll Null ist. Kreuzen Sie diesen Parameter nicht an, so entfällt der Eintrag bei Anwesenheit (und Sie müssen den halben
  Urlaub später beim Mitarbeiter nachtragen).
- Der Urlaub wird nun direkt abgezogen, wenn Sie (bei einem Mitarbeiter) unter Bewegnungsdaten, Abwesenheiten auf "jetzt neu
  rechnen" klicken oder (für alle Mitarbeiter) Auswertung, Salden aktualisieren (beliebiger Zeitraum) wählen.
 

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